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Warum ist AdGuard nicht im Google Play?

Eine Frage, die uns im Laufe der Jahre am häufigsten gestellt wurde, ist, warum AdGuard für Android nicht im Google Play Store erhältlich ist. Die kurze Antwort lautet: Das war nicht unsere Entscheidung, sondern die von Google. Im März 2013 begann Google damit, Werbeblocker-Anwendungen aus dem Play Store zu entfernen. Der Grund dafür war, dass diese Apps gegen einen unklar formulierten Abschnitt der Vertriebsvereinbarung für Entwickler verstießen, der es Apps untersagte, „andere Eigenschaften oder Dienste“ von Dritten zu beeinträchtigen. Ein Jahr später betraf diese Löschung das gerade erst veröffentlichte AdGuard für Android. Die Anwendung wurde am 25. November 2014 aus dem Google Play Store entfernt, aber Sie können sie immer noch von unserer offiziellen Website herunterladen.

Mehr über die Vorgeschichte, wie wir unser App-Vertriebsmodell nach dem Play Store-Gemetzel angepasst haben, warum Sie immer noch die AdGuard Inhaltsblocker (aber nicht AdGuard für Android) bei Google Play finden können und welche Hoffnungen wir für die Zukunft haben, erfahren Sie weiter.

Googles Vorgehen gegen Werbeblocker: Eine Chronologie

Bis 2013 tolerierte Google Werbeblocker-Anwendungen in seinem Play Store. Damals gab es eine Reihe von Apps auf Google Play, die Filterfunktionen für Inhalte anboten, wie zum Beispiel AdAway, AdFree, Ad Blocker und AdBlock Plus. Am 13. März 2013 änderte sich dies schlagartig, als Google über Nacht mehrere Werbeblocker-Anwendungen aus seinem Store entfernte. Die App-Entwickler:innen erhielten dieselben Mitteilungen von Google, dass sie gegen Abschnitt 4.4 der Vertriebsvereinbarung für Entwickler verstoßen hatten. Für die Werbeblocker-Community kam dies wie ein Blitz aus heiterem Himmel, da die Klausel, die Google zur Bestrafung verwendete, nicht neu war.

Screenshot einer Mitteilung, die Werbeblocker von Google erhalten haben
Mitteilung, die Werbeblocker von Google erhalten haben. Quelle: Pastebin

Der Abschnitt 4.4 „Verbotene Handlungen“ war so unbestimmt formuliert, dass Google wohl jede App aus fast jedem Grund entfernen konnte. Er besagte:

Sie stimmen zu, dass Sie mit dem Store keine Aktivitäten durchführen, einschließlich der Entwicklung oder des Vertriebs von Produkten, die die Geräte, Server, Netzwerke oder andere Eigenschaften oder Dienste von Drittanbietern stören, unterbrechen, beschädigen oder in einer unerlaubten Weise darauf zugreifen, inklusive, aber nicht ausschließlich, auf Android-Nutzer, Google oder einem anderen Mobil-Netzwerkbetreiber. Sie dürfen die vom Store erhaltenen Kundeninformationen nicht verwenden, um Produkte außerhalb des Stores zu verkaufen oder zu vertreiben.

Auch AdGuard für Android blieb von der Razzia nicht verschont: Am 25. November 2014 wurde es aus dem Play Store entfernt, nur zwei Wochen nach seinem offiziellen Start. Die Begründung war dieselbe — Verstoß gegen Abschnitt 4.4. der Vertriebsvereinbarung für Entwickler.

Aber das war noch nicht das Ende unserer Geschichte mit dem Google Play Store. Im Jahr 2016 änderte Google seine Entwicklerrichtlinien, um klarzustellen, welche Handlungen verboten sind, und nannte zum ersten Mal Werbeblocker direkt als Angriffsziel.

Die Entwicklerrichtlinien von Google sind klar gegen Werbeblocker gerichtet
Quelle: Googles Entwicklerrichtlinie

Es gibt jedoch einen gewissen Spielraum für Werbeblocker-Anwendungen, die Werbung in sich selbst blockieren. Das bedeutet, dass in den Browser integrierte Werbeblocker erlaubt sind. Es lässt sich darüber rätseln, warum Google das Werbeblockieren nicht vollständig verboten hat. Eine Theorie besagt, dass es keinen Anreiz für Side-Loading schaffen wollte. Und Google wollte auch Apple, das das Blockieren von Werbung in Safari erlaubt, nicht die Oberhand geben. Trotzdem kehrten die Werbeblocker-Anwendungen in den Google Play Store zurück, jedoch mit starken Einschränkungen.

Im Google Play gibt es eine AdGuard-App — wie ist das möglich?

AdGuard Inhaltsblocker, nicht zu verwechseln mit AdGuard für Android, ist ein Beispiel für eine App, die Werbung in sich selbst blockiert und somit den Richtlinien von Google entspricht. Sie wurde im Juli 2016 eingeführt und ist die einzige AdGuard-App im Google Play Store(https://adguard.com/en/blog/adguard-content-blocker.html). Ihr Funktionsumfang ist ziemlich begrenzt: Sie kann nur Anzeigen in den mobilen Browsern von Yandex oder Samsung Internet blockieren, da nur diese die erforderliche API zum Blockieren von Inhalten unterstützen. Wenn Sie einen anderen Browser verwenden oder den Datenverkehr in anderen Anwendungen filtern möchten, bietet Ihnen AdGuard Inhaltsblocker keine Hilfe.

Beziehungen zwischen AdGuard und Google: Eine Chronologie

Wieso haben einige Anwendungen Googles Entfernung der Werbeblocker überlebt?

Allerdings herrscht noch immer große Unsicherheit darüber, was Werbeblocker tun können und was nicht. Google hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es Werbeblocker blockieren kann, sogar solche, die speziell für mobile Browser entwickelt wurden, die Werbeblocker zulassen, nach Lust und Laune und sie wieder entsperren, wiederum nach Lust und Laune. Es gibt immer noch Apps im Google Play Store, die behaupten, Anzeigen in anderen Apps zu blockieren und in allen Browsern zu funktionieren, wie Blokada, und mit Funktionen prahlen, die das Blockieren von Trackern in Apps ermöglichen, wie der DuckDuckGo Private Browser für Android.

Deren Entwickler:innen können sich darauf berufen, dass sie andere Anwendungen nicht beeinträchtigen und daher mit Googles Richtlinien im Einklang stehen. Bei Google kann man sich jedoch nie sicher sein. Das Unternehmen hat seine eigenen Regeln bisher nicht konsequent durchgesetzt, und die Entwickler:innen können nur raten, ob ihre Anwendungen gegen die Regeln verstoßen haben werden. Ganz zu schweigen davon, dass Google jederzeit die Regeln für Werbeblocker verschärfen kann. Die Gefahr, aus dem Store entfernt zu werden, schwebt also wie ein Damoklesschwert über den noch verfügbaren Werbeblocker-Apps.

Gibt es ein Leben außerhalb des Google Play Store?

Nachdem AdGuard für Android, die den Datenverkehr für alle Apps auf Ihrem Gerät filtert, nicht mehr über den Google Play Store vertrieben werden konnte, mussten wir einen anderen Weg finden, um unsere Nutzer:innen zu erreichen und sie mit Updates zu versorgen. Wir beschlossen, AdGuard für Android über unsere eigene Website und einige andere Wege zu vertreiben. Außerdem entwickelten wir unser eigenes, autarkes System zur Bereitstellung von Updates, damit Sie sich keine Sorgen um die manuelle Aktualisierung Ihrer Anwendung machen müssen. Die ganze Zeit, in der wir AdGuard für Android über unsere offizielle Website vertrieben haben, wurde AdGuard für Android fast 30 Millionen Mal installiert, obwohl es nicht im Google Play Store erhältlich ist.

Unser anderes Produkt, der öffentliche AdGuard DNS hat inzwischen mehr als 70 Millionen tägliche Nutzer:innen erreicht und erfordert keine Installation. Kurz gesagt: Ja, es gibt ein Leben nach und außerhalb des Google Play Store, und insgesamt geht es uns gut, trotz des Rückschlags, den Google uns verpasst hat.

Kommt AdGuard für Android jemals zu Google Play zurück?

Natürlich hätten wir die Möglichkeit nutzen, in den Google Play Store zurückzukehren, ohne die Funktionalität der App zu opfern. Die höhere Sichtbarkeit, die dieser Store bietet, hätte es uns erlaubt, die App mehr Menschen vorzustellen, die werbebasiertes Tracking blockieren können und so ihre Privatsphäre zu schützen. Die meisten Nutzer:innen laden ihre Apps ausschließlich über den Google Play Store herunter und verpassen damit die Chance, sich vor Trackern und Werbung zu schützen.

Wir sind der Meinung, dass Googles Beschränkungen für Werbeblocker unangemessen und wettbewerbswidrig sind. Hoffentlich ändert Google seine Haltung und gibt den Nutzer:innen die Möglichkeit, sich vor allgegenwärtiger Tracking-Technologie und aufdringlicher Werbung zu schützen.

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